Kinder in Uganda

Ein gesegnetes Land mit vielen Problemen

Uganda liegt am Äquator, hat jedoch durch seine Höhenlage ein vergleichsweise mildes Klima. Es ist zu großen Teilen grün und fruchtbar. Seit sich nach Diktaturen wie der von Idi Amin und lokalen Rebellionen in jüngerer Vergangenheit, die politische Lage allmählich wieder stabilisiert hat, entwickelt sich Uganda wegen seiner fantastischen Tierwelt, seiner Nationalparks und Sehenswürdigkeiten wie dem Viktoriasee, zu einem beliebten Reiseland.

 

Über achtzig Prozent der Einwohner leben nach wie vor als Selbstversorger von der Land- oder Tierwirtschaft, andere halten sich mit einem kleinen Gewerbe über Wasser. Die Gefahr, trotz schwerer Arbeit in Not zu geraten ist daher groß. Es gibt zwar viele intakte Dorfgemeinschaften und Großfamilien, die sich gegenseitig in Notfällen helfen und Kindererziehung als gemeinsame Aufgabe verstehen – angesichts übergroßer Katastrophen, wie Bürgerkrieg oder Aids, gerät dieses System allerdings an seine Grenzen. Allein das HI-Virus hat beinahe eine ganze Elterngeneration ausgelöscht.

 

Fast drei Millionen Kinder in Uganda wurden deswegen zu Vollwaisen. Eine Zahl, mit der das Land an der Weltspitze liegt. Manche Waisenkinder bleiben nach dem Tod ihrer Eltern mit bis zu zwölf Geschwistern zurück. Die Großeltern, oder die älteren Geschwister sind dann mit ihren Aufgaben und der Verantwortung schlicht überfordert – sie benötigen dringend Hilfe. Vor allem eine schulische oder berufliche Ausbildung und medizinische Versorgung sind für viele unerschwinglich. Das Schicksal der Kinder ist vorgezeichnet. 


Obwohl Uganda die jüngste Bevölkerung der Welt hat, 56 % der Menschen sind unter 18 Jahre alt, und die Jugend den großen Wunsch zeigt, vorwärts zu kommen – führt gerade das zu neuen Konflikten und Unruhen. Denn es fehlt an Unterstützung und Möglichkeiten. Die Schulen sind dürftig ausgestattet, Lehrer warten vergeblich auf ihre Bezahlung, Krankenhäuser, Gesundheitszentren und die Infrastruktur werden vernachlässigt. Korruption innerhalb der Regierungs-Einrichtungen kommt als weiteres Problem dazu.

 

Drawings For Life möchte in Kooperation mit der Kindernothilfe e. V. zur Verbesserung der Situation beitragen. Mit dem Kauf von Drawings For Life-Artikeln unterstützen Sie die Bildung von Kindern und Jugendlichen, damit diese ihr Schicksal einmal selbst in die Hand nehmen und sich eine hoffnungsvollere Zukunft schaffen können.

 

Seien Sie mit dabei!


Der Benefizanteil unserer Produkte

Drawings For Life hilft Kindern in Afrika!

 

Alle Motive von Drawings For Life entstanden in Zusammenarbeit mit Waisenkindern des St. Moses Children's Care Centres, der St. Moses Primary School in Uganda und der German Church School in Addis Abeba, Äthiopien. Es ist uns ein großes Anliegen, die Kinder durch den Verkauf ihrer eigenen Zeichnungen zu unterstützen und ihnen somit eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und eine hoffnungsvolle Zukunft zu geben.


Unsere unterstützten Projekte seit 2008

2017

St. Moses Children's Care Centre in Jinja, Uganda

 

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Foto: © St. Moses CCC

2018

St. Moses Children's Care Centre in Jinja, Uganda

 

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Foto: © St. Moses CCC


2014

Bildung für Mädchen in Uganda

 

Foto: © Kindernothilfe  |  Karl Pfahler

2015

Hilfe für Straßenkinder in Kenia

 

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Foto: © Kindernothilfe

2016

Hilfe für Straßenkinder in Uganda

 

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Foto: © Kindernothilfe  |  Frank Peterschröder


2011

German Church School in Addis Abeba, Äthiopien

 

Foto: © Susanne Wallemann

2012

Mobile Farmschule im Masaka-Distrikt in Uganda

 

Foto: © Kindernothilfe  |  Alexander Volkmann

2013

Mobile Farmschule im Masaka-Distrikt in Uganda

 

Foto: © Kindernothilfe  |  Pascal Amos Rest


2008

St. Moses Children's Care Centre in Jinja, Uganda

 

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Foto: © Klaus Mellentin

 

2009

OPRIFS – Prävention und Rehabiliation von Straßenkindern in Addis Abeba, Äthiopien

 

 

Foto: © Susanne Wallemann

2010

St. Moses Children's Care Centre in Jinja, Uganda

 

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Foto: © Susanne Wallemann